geSCHICHTenWERKE

geSCHICHTenWERKE
Unsere Werke sind in vielen S.chichten aufgebaut.
Unsere Werke enthalten aussergewöhnliche Materialien.
Unsere Werke sind voller Spuren und Strukturen.
Unsere Werke unterscheiden sich in der Farbigkeit.
Unsere Werke unterscheiden sich in den Themen und im Ausdruck.
Wir arbeiten in Schichten.
Wir erzählen in unseren Arbeiten Geschichten.
Wir animieren den Betrachter eigene Geschichten zu entdecken.
Wir stellen unsere Werke in geSCHICHTenWERKE aus.

Sabine Schreiers Thema, der in dieser Ausstellung gezeigten Werke ist die Verschmutzung der Weltmeere mit Unmengen von Plastik. Kritisch wird der gesellschaftliche Wertekanon hinterfragt. Statt wertzuschätzen zerstören wir, statt Kostbares zu erhalten beuten wir aus.

Acryl, Graphit, Asche und verbrauchtes erhitztes Plastik fügen sich in die „Schichtwerke“ ein. Schicht für Schicht entstehen in sich widersprüchliche Landschaften, die schließlich gar keine Landschaften mehr sind? Gebirgsszenarien? Wellenformationen? Tiefgründige Unterwasserwelten? Die Entscheidung liegt beim Betrachter. Malmittel und malfremde Stoffe verschmelzen organisch miteinander und verwischen die Grenzen von visueller Schönheit und vom Menschen verursachten Katastrophen.

Sabine Schreier arbeitet hauptsächlicn in Acryl, setzt hier jedoch verstärkt Zeichentechniken ein und experimentiert mit ungewöhnlichen Materialien. Sie absolvierte viele Workshops, Kurse sowie Privatunterricht u.a. in Plakatmalerei, Radierung und Zeichnung zuletzt auf der Kunstakademie Bad Reichenhall sowie auf der freien Kunstakademie Gerlingen.

Die Werke von Sandra Obel faszinieren durch tiefe, interessante Strukturen und geben einen Einblick in die Spontaneität und die Gefühle der Künstlerin. Sie arbeitet mit Linien und Überlagerungen. Dabei legen sich die Farben in feinen Schichten aufeinander und es entstehen opake und durchbrochene Oberflächen, die geheimnisvoll und spannend wirken. Die Acrylfarbe wird oft mit Gesteinsmehlen durchmischt, die die Oberflächen haptisch und reliefartig erscheinen lassen. Mit schwarzen Kohlestrichen und Bitumenlackelementen setzt sie schroffe und kantige Akzente. Dadurch entstehen Parallelen zum Leben, welches neben Harmonie und Schönheit auch die unschönen harten Kontraste enthält. Die Zeichnungen und Linien sind wichtige Bestandteile der Komposition. Sie stehen für verschiedene Wege, die gegangen wurden, Erfahrungen auf neuen Pfaden die man noch gehen wird. Sie verleihen den Werken die ihnen eigene Tiefe und Lebendigkeit. Sandra Obel arbeitet oft in Serien an einem Thema. Das grobe Konzept ist zu Beginn gegeben, jedoch wird die Eigendynamik des Werkes und somit die weitere Entwicklung respektiert und beachtet.
Sandra Obel studierte Freie Malerei an der Freien Kunstschule in Wiesbaden. Zahlreiche Kurse und Workshops, unter anderem an der Schule für Gestaltung in Bern, der Akademie Bad Rotenfels und der Akademie Bad Reichenhall, unterstützten die Ausbildung und fördern weiterhin die stetige Weiterbildung und Entwicklung der Künstlerin.

Vernissage:  Samstag, 20. Mai 2017, 19 Uhr
Begrüssung:  Dr. Liliana Geiss, 2. Vorsitzende GEDOK Heidelberg e.V.
Einführung:  Künstlerinnengespräch mit Sandra Obel und Sabine Schreier, moderiert von Ulrike Göttert
Musik:  Joachim Sum, 10saitige Gitarre
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2. Juni, 19 Uhr: „Fünf Frauen und ein Cello“
Lesung mit Adriana Carcu,
musikalische Begleitung: Frederik Durczok

Öffnungszeiten Mi + Fr von 17 – 20 Uhr und Sa 11 – 14 Uhr.
GEDOK Galerie, Römerstraße 22, 69115 Heidelberg
Straßenbahnhaltestelle Römerkreis Süd
www.gedok-heidelberg.de

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