Einladung…

… zum öffentlichen Teil unserer Jahreshauptversammlung 2017 am Dienstag, den 09. Mai in der Halle 02 ein. Wir haben den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium Florian Pronolt, MdB als Gast gewinnen können. Wir wollen mit ihm über die Wohnungspolitik der Bundesregierung diskutieren. Der Titel der Veranstaltung ist sowohl auf Heidelberg als auch auf die ganze Bundesrepublik bezogen und lautet „Mehr und auch bezahlbare Mietwohnungen“.

Dieser Titel ist ein Originalzitat aus dem Wahlprogramm 2014 unseres Oberbürgermeisters Dr. Eckart Würzner. In Heidelberg liegt inzwischen ein Gemeinderatsbeschluss für ein kommunales „Handlungsprogramm Wohnen“ vor, das nun mit Leben erfüllt werden soll. Kern dieses Programms ist eine Wohnbauoffensive mit dem Bau von ca. 11.000 bis 13.000 Wohnungen in den nächsten 15 bis 20 Jahren. Über den Erfolg des Programms wird mit Sicherheit auch dadurch entschieden, wie viele Mietwohnungen und auch Eigentumswohnungen für alle Einkommensgruppen bezahlbar sein werden.

Das Thema der preisgünstigen Wohnung ist inzwischen im Bundestagswahlkampf angekommen. Es beschäftigt gerade Städte wie Heidelberg mit einem sehr sehr teuren Wohnungsmarkt sowohl bei Miet- als auch bei Eigentumswohnungen durchaus schon sehr lange.

Für die Diskussion haben wir als weitere Referenten einmal den Wohnungsmarktexperten Matthias Günther von Pestel, Institut Hannover gewinnen können. Er kann den Wohnungsmarkt in Deutschland aufgrund seiner Erfahrungen über eine lange Zeit beschreiben und die aktuelle Bedarfssituation sehr präzise vortragen.

Des Weiteren wird der Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbundes Baden Württemberg Rolf Gaßmann die Lage in Baden Württemberg präzise beschreiben. Aus Sicht des Mieterbundes und der Mietervereine ist die Landeswohnungspolitik seit längerem und immer noch unzureichend für die dringenden Anforderungen eines in Baden Württemberg förmlich explodierenden Wohnungsmarktes.

Moderiert wird die Veranstaltung durch den Vorsitzenden des Mietervereins Heidelberg Lothar Binding.

Wir bitten die Mitglieder des Heidelberger Gemeinderats, der Stadtverwaltung und auch andere politisch Aktive in Heidelberg als Gäste die Veranstaltung zu besuchen und ihre speziellen Sichtweisen und Fragen in der Diskussion einzubringen.

Der Mieterverein hat eine lange Tradition von inhaltlichen Jahreshauptversammlungen. Hierbei hatten wir schon Experten und prominente Politiker zu Gast wie den Heidelberger Oberbürgermeister, den Bundesjustizminister Heiko Maas, den Heidelberger Konversionsbürgermeister, den kuratorischen Leiter der IBA, den Präsidenten des Deutschen Mieterbundes Dr. Franz-Georg Rips, den Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes Lukas Siebenkotten, Vorsitzender des größten Deutschen Mietervereins Berlin Reiner Wild, Heidelberger Immobilien Geschäftsführer, Baugenossenschafts -Vorstandsmitglieder, Soziale und Städteplaner, Vertreter der Architektenkammer, der BIMA, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Für alle Beteiligten ist klar, dass eine Wohnbauoffensive in Heidelberg ohne die Unterstützung vom Bund und Land ökonomisch nicht durchgehalten werden kann.

So wichtig es ist, dass die Gemeinde, die Stadt Heidelberg und durchaus die Gemeinde des Umlandes schnell und offensiv auf erhebliche Anstrengungen im Bau von preisgünstigen Wohnungen hinarbeiten, so klar ist, dass ohne eine deutlich aktivere Wohnungspolitik von Bund und Land dies nicht durchführbar ist. Aus diesem Grund haben wir am Beginn des Bundestagswahlkampfes den für Wohnungsbau zuständigen Staatssekretär im Bundesbauministerium eingeladen. Wir gehen davon aus, dass sich mit den drei Experten auf dem Podium eine qualifizierte Diskussion darüber führen lässt, wie die Stadt Heidelberg mit ihrem extremen Wohnungsmarkt ihre im Gemeinderat einstimmig beschlossene Wohnungsbauoffensive durch Bund und Land unterstützt bekommt.

Wir freuen uns über Ihre  Beteiligung an dieser und aller folgenden Veranstaltungen zu diesem Thema durch möglichst viele Kommunalpolitiker, Mitglieder der Heidelberger Stadtverwaltung und auch Bürgerinnen und Bürger die die Thematik „Wohnen“ für dringend halten.

 

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