Bitte Neuwahlen

Das Rumgezerre bei den sogenannten Jamaika-Sondierungen, also den Vorverhandlungen für eine Bundesregierung aus Schwarzen, Gelben und Grünen, geht dem Bürger inzwischen schwer auf den Zeiger. Wer ist hier für wen da? Die Parteien für die Wähler und das Land, oder doch die Wähler für die Parteien und deren Selbstliebe? Jamaika, globalisierte Kosmopoliten sagen ja “Tschamäika”, ist nicht mehr als ein euphemistischer Ausdruck für Streitereien und Rechthaberei im Sinne der eigenen Klientel, Verantwortung für das gemeinsame Ganze bleibt klare Nebensache.
Die Wähler, also die Bürger, sollten diesen Politkaspern jetzt wirklich die rote Karte zeigen und sie in die Wüste oder zumindest in die Kita schicken. Sandkastenspiele mit Schäufelchen wegnehmen und rumlamentieren gehören dort hin, nicht in ernsthafte Politikaufgaben.
Dieser ewige Wahlkampf bringt nichts und niemanden weiter. Mehr Geld für Bildung, Schulen, Unis, Infrastruktur, Kitas, Renten, Pflege, Sozialwohnungen und Arbeitsplätze muss einfach Konsens sein. Auch alternativer Energieumbau, zukunftsfähige Verkehrsplanung, Klima-, Umwelt- und Tierschutz, Sicherheitspolitik und ein richtiges Einwanderungsgesetz sollte in den Köpfen der beteiligten Parteien längst positiv verankert sein.
Wenn man aber die Nachrichten über die Verhandlungen hört und liest, Bilder davon sieht, dann wünscht man sich nur eins: Neuwahlen.

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