GroKo-Rumeiern

Ist das klug wie sich die SPD gerade anstellt, wieder ein paar Schalthebel der Macht in die Hand zu kriegen? “Neinneinnein” intonierte der 100%-Vorsitzende als die Wahlschlappe klar war und wollte in die Opposition flüchten, um seine Partei angeblich zu regenerieren. Wie und mit welchem Personal blieb eh offen. Wahrscheinlich mit dem ganzen alten Verliererstab, so könnte man Martin Schulz verstanden haben.
Und jetzt?
Nach dem “Tschamäika”-Debakel von Frau Merkel und dem Abgang des sich selbst mißtrauenden dauerjuvenilen Herrn Lindner scheint die Schwachmaten-SPD sich als Retter der stabilen Demokratie etwas überfordert zu fühlen. Die einen wollen GroKo wie gehabt, die Arbeitgeber würde es freuen, die anderen wie Jusos und kritische Parteileute wollen sich verweigern, um dem Schauspiel einer neuen Politikverdrossenheit länger zuzuschauen.
Wer hat was davon?
Die Bürger*innen jedenfalls nicht. Alles bleibt wie es war, Innovation und gesellschaftliche Aufbruchstimmung bleiben Wunschdenken.
Der einzige Profiteur dieser demokratisch legitimierten Verantwortungslosigkeit der Altparteien wird wieder die ungeliebte AfD sein.
So fing der Aufstieg der Rechten schon mal an. Haben die selbstverliebten Egoparteien von Merkel, Schulz, Seehofer, Lindner, Özdemir und Co. überhaupt nix kapiert? Es scheint leider wirklich so zu sein.

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