Frohes Neues Jahr 2018


Als Silvester wird in einigen europäischen Sprachen der 31. Dezember, der letzte Tag des Jahres im westlichen Kulturraum, bezeichnet. Nach dem römisch-katholischen Heiligenkalender ist Papst Silvester I. († 31. Dezember 335) der Tagesheilige. Auf Silvester folgt mit dem Neujahrstag der 1. Januar des folgenden Jahres. Das Jahresendfest hatten bereits die Römer gefeiert, erstmals im Januar zu Beginn des Jahres 153 v. Chr., als der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar verschoben wurde. Die Feuer-Feste am Jahresende haben alte germanische Wurzeln.
Die Assoziation des Jahresendes mit dem Namen Silvester (deutsch ‚Waldmensch‘, von lateinisch silva ‚Wald‘) geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt den Tag seit 813 auch als dessen Namenstag.
In einigen Gegenden Deutschlands heißt der Tag, quasi als Gegenstück zum folgenden Neujahrstag, auch Altjahr, Altjahrsabend oder das Alte Jahr, in Österreich ebenso wie in Kroatien auch Altjahrstag, in Kroatien ebenso wie in Slowenien und Serbien als Ausnahme auch Silvestrovo (Tag des Silvester‘).

Auch im Niederländischen heißt es zumeist Oudejaarsavond, und nur alternativ auch Silvester. Auf Spanisch: Nochevieja (wörtlich: alte Nacht) und auf Dänisch, Schwedisch, Portugiesisch spricht man wie im Englischen vom Neujahrs-(vor-)abend: New Year’s Eve, Nytårsaften, Nyårsafton, Véspera de Ano-Novo. Der 31. Dezember wird in folgenden Sprachen Silvester genannt: Italienisch Notte di San Silvestro, Französisch Réveillon de la Saint-Sylvestre, Polnisch Sylwester, Tschechisch Silvestrovské oslavy, Esperanto Silvestro, Deutsch Silvester. Laut amtlicher deutscher Rechtschreibung existiert für den letzten Tag des Jahres nur die Schreibweise Silvester mit „i“, anders als für den Vornamen Sylvester/Silvester.

Im deutschsprachigen Raum wird am Silvestertag mit einem Guten Rutsch gegrüßt. Der Silvesterabend wird häufig in Gesellschaft begangen. Zum Jahreswechsel um Mitternacht wird meist mit Feuerwerk, Böllern und Glockengeläut gefeiert. Das Feuerwerk sollte in animistischen Glauben früher „böse Geister“ vertreiben und drückt heute auch Vorfreude auf das neue Jahr aus. Bei privaten Silvesterfeiern sind Bleigießen sowie das Öffnen einer Flasche Sekt zum Jahreswechsel weit verbreitet. Die Kirchen bieten nächtliche Gottesdienste.

Das Kirchenjahr endet nicht zu Silvester, sondern vor der Vesper am Vorabend des 1. Adventssonntags, und der Weihnachtsfestkreis endet erst mit der Woche zum „Letzten Sonntag nach Epiphanias“ (Epiphanias ist am 6. Januar, „Erscheinung des Herrn“, evangelisch bzw. am Fest der Taufe Jesu am ersten Sonntag im Jahreskreis, welches der erste Sonntag nach Epiphanias ist (katholisch). Silvester ist ursprünglich ein Heiligen-Gedenktag und eigentlich kein kirchlicher Feiertag zum Jahreswechsel. Dennoch wird Silvester als Jahrsschluss vielerorts auch kirchlich begangen,denn: „Es ist unwiderruflich, daß Anfang und Ende des bürgerlichen Jahres auch auf die Kirchengemeinde größeren Eindruck machen als die des Kirchenjahres.“J. Smend

Silvestergottesdienste am Nachmittag, am Abend oder in der Nacht geben Raum für die Thematisierung von Vergänglichkeit und Neuanfang, Wunsch, Dank und Bitte, häufig sind sie musikalisch oder meditativ gestaltet. Nach Friedrich Kalb sollen sie ab 1776 stattgefunden, nach Andreas Strauch ab 1836 rechtlich Anerkennung gefunden haben. In evangelischen Gottesdiensten wird in der Predigt des Altjahresabends oft die Jahreslosung ausgelegt und das Motto vergehende Zeit beispielsweise mit dem Lied Von guten Mächten wunderbar geborgen steht im Mittelpunkt.
In der katholischen Liturgie sind Messfeiern am Abend des Silvestertages Vorabendmessen zum Oktavtag von Weihnachten, dem Hochfest der Gottesmutter Maria am 1. Januar. Der Jahreswechsel wird dabei in der Regel dankend oder fürbittend erwähnt, etwa durch den Gesang des Te Deum. (Quelle: Wikipedia)

Allen Einwohnern Heidelbergs, Europas und der ganzen Welt wünschen wir vor allem ein friedvolles Jahr 2018, damit unser Leben sich individuell entwickeln kann. Allen totalitären Ideologien, egal ob politisch oder religiös motiviert, erteilen wir eine Absage.

Ob das neue Jahr friedlicher wird kann nur erhofft, aber nicht erwartet werden, wenn man folgende Nachricht der Caritas liest:
Weltweit mehr Konflikte denn je.
Nach Einschätzung der katholischen Hilfsorganisation Caritas International gibt es auf der Welt so viele Krisenherde wie lange nicht mehr. “Wir haben es mit einer unfriedlicheren Welt zu tun, in der mehr Konflikte als je zuvor herrschen”, sagte der Leiter von Caritas International, Oliver Müller, laut einem Bericht vom Freitag dem deutschen Südwestrundfunk.
Sein Hilfswerk sei derzeit in mehr als 70 Ländern aktiv, darunter seien akute Krisenherde wie Syrien, Jemen, Kongo und Südsudan.

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