14 Büchergilde Gutenberg

Kulturprogramm 2017

Donnerstag, 02. März 2017, 20.00 Uhr
Werkstattgespräch mit Patricia Spiess:
Die Zukunft der Büchergilde als Genossenschaft

Seit vier Jahren ist die Büchergilde Gutenberg eine Genossenschaft. Sie hat damit vielen Literaturbegeisterten ermöglicht, sich als Miteigentümer direkt in die Gestaltung der Literaturgemeinschaft der Büchergilde einzuschalten. Heute wird Patricia Spiess über die Erfahrungen in der Genossenschaft berichten und Anregungen und Vorschläge für die Zukunft der Genossenschaft mit allen Interessierten diskutieren.

Montag, 08. Mai 2017 - Samstag, 07. Oktober 2017
Berthold Dilger: Orchideen und andere Schätze der heimischen Natur

Dies ist die zweite Fotoausstellung von Bertold Dilger in der Büchergilde.
Er sagt dazu: „Jeder kennt die Vielfalt der aus den Tropen und Subtropen stammenden, großblutigen Orchideen. Weltweit gibt es über 15 000 Arten, meist als Rufsitzer-Pflanzen auf den Ästen von Bäumen lebend. Aber auch bei uns findet man ca. 66 Orchideenarten – meist versteckt in artspezifischen Regionen. Die hohen Ansprüche an die Bodenqualität (kalkhaltiger Magerrasen) erklären die Seltenheit dieser Schönheiten. Über ihre Entwicklung von der Bestäubung bis zum Samen und zur ausgewachsenen, blühenden Pflanze ließen sich Bände füllen, hier nur zwei Fakten: Die winzigen Samen (kleiner als 1 mm) können sich nur im Zusammenleben mit speziellen Wurzelpilzen entwickeln und die Blühreife ist meist erst nach 10 Jahren erreicht.

Alle heimischen Orchideen sind durch das Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Ihre Einzigartigkeit, Formenvielfalt und Schönheit erschließt sich erst bei näherer Betrachtung, zumal die Einzelblüten dieser Pflanzen meist nur 1 – 3 cm messen. Berthold Dilger hat für uns diese Schätze aufgespürt.
Ausstellungseröffnung: Montag, 08. Mai 2017, 17.00 Uhr in Anwesenheit von Berthold Dilger.

Donnerstag, 18. Mai 2017, 20.00 Uhr
Martina Buske/Frank Hafner: „Pfälzer Fado”
-
Lieder von Abschied bis Zärtlichkeit

Ein Klavier – eine Stimme. Das Duo „Schläft Lillie?” mit Frank Hafner (Piano) und Martina Buske (Gesang) widmet sich mit Hingabe dem „Pfälzer Fado”. Die beiden Musiker erzählen Geschichten von Abschied, Sehnsucht und Liebe. Jede Menge große Gefühle, die jeder kennt, jeder schon einmal durchlebt und durchlitten hat. Hauptsächlich auf (hoch)deutsch, auch mal auf englisch. Aber die Sprache der Sehnsucht ist universell und findet den Weg ins Herz.
Die Künstler präsentieren eigene Kompositionen und freie Interpretationen aus Pop und Jazz, auch Poesie wird hier und da vertont, wenn es der Sache dient.

Montag, 09. Oktober 2017
Samstag 03. Februar 2018
Theresa Hahl/Mehrdad Zaeri: Die Raben von Anjun
Das vierte Buch der Edition Mehrdad Zaeri beleuchtet den Mikrokosmos einer Straße mit ihren Häusern und Bewohnern, Gerüchen, Geräuschen und Geschichten und gewährt Einblick in die oft miteinander verwobenen, verworrenen und mäandernden Schicksale, die ihnen auf magische Art und Weise zu Teil werden. . Theresa Hahl ist seit Jahren aktiver Teil der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene, setzt sich innovativ mit der Inszenierung des gesprochenen Wortes auseinander und kann sich schon vieler Literaturpreise, Publikationen und Aufführungen ihrer Texte erfreuen.

Am Montag den 09. Oktober 2017 17.00 Uhr feiern wir die Premiere der „Raben und Anjun”.
Das Buch wird zum ersten Mal vorgestellt und Mehrdad Zaeri präsentiert die Illustrationen in einer Ausstellung. Die Künstler sind anwesend.

Dienstag, 07. November 2017, 20.00 Uhr
Hans-Martin Mumm: Literaturgeschichte der Weststadt 6
Wolfgang Frommel (1902 – 1986) Lastrum Peregrini

Wolfgang Frommel wuchs als ältester Sohn Otto Frommels im Pfarrhaus an der Wilhelmstraße auf. In Heidelberg war er befreundet mit Kurt Wildhagen, Percy Gothein und Wilhelm Fraenger; Theodor Haubach führte ihn in das Werk Stefan Georges ein. Nach einer Zeit als freier Publizist und Rundfunkredakteur ging er 1937 ins holländische Exil. Nach der Okkupation organisierte er in der Herengracht 401 in Amsterdam ein Versteck für verfolgte junge Männer. Den Decknamen „Castrum Peregrini” machte er 1951 zum Namen einer literarischen Zeitschrift, die sei 2007 vom Wallstein-Verlag fortgeführt wird. Publiziert hat Frommel seit 1931 ein umfangreiches Werk an Lyrik, Essays und autobiographischen Texten.

Alle Veranstaltungen finden statt:
Büchergilde Buch und Kultur
Kleinschmidtstr. 2  69115 Heidelberg
Tel.: 06221-28288
Email: heidelberg-buechergilde@t-online.de