Die Pfefferfabrik

Die Pfefferfabrik brannte ab, weil Löschwasser fehlte.1900: die Farb- und Gewürzmühle von Christoph Keller zwischen Gaisbergstraße, Zähringer und Rohrbacher Straße brennt.

Die Fabrik brannte völlig ab, wie man auf dem Bild sehen kann. Es gab kein Löschwasser, weil der zur Fabrik gehörende Brunnen nicht genug Wasser lieferte. Die städtische Wasserversorgung war noch nicht eingeführt, alle Anwohner und Betriebe hatten ihren eigenen Hausbrunnen. Die Mauern der Überreste dienten den Anwohnern danach als Steinbruch. Das Unglück führte dazu, dass unter dem Wilhelmsplatz eine Zisterne angelegt wurde, aus der im Brandfall Löschwasser geschöpft werden konnte.

1. Dezember 1900: die Volkszählung ergibt 40.121 Einwohner, davon
79 geschieden, 1289 Ausländer. Es gehören 24.086 der evangelischen,
14.194 der katholischen, 466 der altkatholischen, 882 der israelitischen
Konfession, 493 gehören keiner dieser Gemeinschaften an. Die Zahl der
Haushaltungen beträgt 8573 (4,68 Personen pro Haushalt)